Rugby Club Bern Newsletter 9.05

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In dieser Ausgabe

Easter Tournament Gent, NSRV women's XV team

Motiviert und topfit, andere weniger, da sie ja am Abend zuvor am Pubcrawl teilnahmen, trafen wir, etwa 22 Rugbyfrauen aus Luzern, Zürich, Basel und Bern, uns in Basel beim Bahnhof. Nach einer halbstündigen Begrüssung, ja bei uns geht das so lange, weil wir einander so lieb haben, fuhren wir mit einem Bus und zwei Privatautos Richtung Gent, Belgien, um am XV's Gent Easter Tournament teilzunehmen.
Obwohl die Fahrt lang und dadurch anstrengend war, im Bus betrug die Temperatur etwa 50 Grad, ging es auf der Hinfahrt lustig zu und her.

Nach zahlreichen Kaffee-, Chips-, Toiletten- und was auch immer für anderen Stopps landeten wir in Gent. Dank der super Kartenlesearbeit fanden wir unser Hotel (Hotel Gravensteen, welches direkt neben einer Burg liegt) gerade auf Anhieb. Da wir aber etwas zu spät angekommen waren, verpassten wir die Eröffnungsfeier. Dies war aber gar nicht weiter schlimm, denn die Receptionistin hatte uns danach ein tolles Restaurant empfohlen, in das wir uns anschliessend begaben und mit Steaks und Fritten und zum Dessert sogar mit Schoggimousse vollgestopft wurden.

Bereits der Weg zum Restaurant war wunderbar. Alles in dieser Stadt war wunderbar. Wir kamen kaum aus dem Staunen heraus. In der ganzen Altstadt war der Boden aus Pflastersteinen, überall sassen Leute in kleinen Restaurants, die Atmosphäre war einfach grossartig.

Nach dem Essen gingen einige direkt ins Hotel, da ja der nächste Tag anstrengend werden konnte und andere testeten noch einige Biere in diversen kleinen Bars aus.

Am Samstagmorgen, ja es war für einige sehr früh, konnte dann Alles losgehen. Gestärkt durch das reichhaltige Frühstücksbuffet im Hotel Gravensteen (einige haben das halbe Buffet leer geräumt), fuhren wir zum Pitch.

Da zwei Teams aus unserem Pool kurzfristig abgesagt hatten (wir waren jetzt nur noch drei Teams im Pool), spielten wir unter Turgi, unserem Coach oder besser gesagt unserer Coachin, am Samstag gegen jedes Team zwei Mal. Nach einem Unentschieden (0-0) gegen Blackheath (E) folgte ein Game gegen das lokale Team, welches wir gewannen. Ebenso gewannen wir die nächsten beiden Games ohne grosse Schwierigkeiten. Sowohl die Forwards wie auch die Backs spielten sehr gut. Besonders unsere Defense war hervorragend, da wir an diesem Tag keinen einzigen Gegentry erhielten. Leider gab es aber in unserem Team auch einige Verletzte, die das ganze Wochenende nicht mehr spielen konnten.

Am Abend war dann die ultimative Woodstockparty angesagt. Nachdem sich alle in ihre 70ies-Klamotten gestürzt und sich die Arme, Beine und das Gesicht mit Herzen und Blumen vollgekritzelt hatten, gönnten sich beinahe alle einen Belgian-Burger (so etwas habt ihr noch nie gesehen!!! Die verpackten Burger, Gemüse, Fritten und alles, was ihnen wahrscheinlich sonst noch so in die Quere kam in dieses Brot) und schütteten zahlreiche Krieks hinterher. Die Party konnte also beginnen.

Die Party entpuppte sich dann aber als Reinfall. Der DJ war scheisse und den Leuten war nicht nach Love, Peace and Happiness. Einige verweilten dann noch ein wenig im Bierzelt und andere traten den Rückweg Richtung Hotel an.

Am Sonntag galt es dann, gegen die zweit platzierten des anderen Pools anzutreten. Diesen zweiten Platz erreichte das Belgische Nationalteam, welches im Gegensatz zum Samstag jetzt vollständig war (einige von ihnen hatten am Vortag noch ein anderes Game). Nach einem intensiven Aufwärmen waren wir bereit, die Belgierinnen zu schlagen.

Das Game gestaltete sich als sehr hart. Kein Team schenkte dem anderen irgend etwas. Leider erhielten wir in diesem Game unseren ersten Gegentry in diesem Turnier. Der Endstand war 5-0 für sie.

Ohne eingeschüchtert zu sein, spielten wir danach um den dritten Platz des Turniers. Und wer hätte es gedacht, wir durften erneut gegen Blackheath (E) spielen. Das Game konnten wir dann auch wie erwartet für uns entscheiden, obwohl die Engländerinnen gegenüber dem Samstag einiges stärker und vor allem organisierter spielten.

Nach den obligaten Krieks und der Siegerehrung gings dann wieder ab in die Stadt, wo wir in einer Bar kurz, ja es gab wieder Fritten, gegessen haben. Später erkundeten wir verschiedene Bars und noch später erlebten dann einige noch das Ultimative!!! Eine Spielerin hatte einige Jahre in Gent gelebt und entführte ein paar von uns noch in eine altehrwürdige Bar, in der man aus etwa 40 verschiedenen Sorten Jenevern (Likör) auswählen konnte. Nachdem wir die halbe Bar leer gesoffen haben, also nach etwa sechs Runden, unter anderem haben wir Kaffee-, Schoggi-, Passionsfrucht-, Kiwi-, Granatapfel-, Vanille-, Blutorangen- und 18 weitere Sorten Likör probiert, traten wir zufrieden den idyllischen Heimweg entlang der Leie an.

Am nächsten Morgen heiss es dann auch schon wieder Abschied nehmen von Gent und nach einer eher etwas ruhigen Heimreise, sind wir todmüde in Basel angekommen.

Wir haben ein unvergesslich schönes, lustiges (hatte noch zwei Tage später Bauchmuskelkater) und vor allem erfolgreiches XV-Rugby-Wochenende in einer wunderschönen Stadt erlebt und mit dem dritten Platz zeigen können, dass das Niveau des Schweizer 15's-Frauenrugby stetig steigt.

Fabienne Ullmann

Rugby-Events

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Cadets: Neuenburg - Nordschweiz: 10-15

Samstag, 24. April 2009, La Chaux-de-Fonds. Die Cadetteams Neuenburg und Nordschweiz treffen im Rahmen der Cadet-Meisterschaft aufeinander. Nach wenigen Minuten gehen die Neuenburger in Führung, die Nordschweizer können kurz darauf mit einem Versuch ausgleichen mit der Erhöhung auf 5:7 vorsetzen . Nach der Halbzeit sind es wiederum die Neuenburger, welche mit einem Versuch den Lead an sich reissen, die Nordschweizer zeigen Moral und können praktisch im Gegenzug ausgleichen. Ein Penalty zur Mitte der zweiten Halbzeit bringt den Stand von 10:15. Ab diesem Zeitpunkt können die Nordschweizer die Gegner kontrollieren. Gutes Spiel, viel Kampf, viel Einsatz. Gratulation.

Für Nordschweiz spielten folgende Berner: Julian Schinke, Andri Rüegsegger, Matthew Wenger, Sascha Ruf, Matthias Zürcher.

Die wahren Mister Schweiz spielen Rugby - und wie!

Montagmorgen, 4. Mai 2009 oder zwei Tage nach der wichtigsten Wahl des Jahres — Der Tag hat feucht begonnen, der Himmel ist Wolken verhangen, wie meistens nach schönen Wochenenden. Da stehen sie am Morgarten, um 7:30 Uhr in der früh, zwölf angehende Zimmermänner aus der Region Bern. Sie beziehen eine vom Turnlehrer bei uns (gratis) eingekaufte Rugby-Musterlektion - für uns die erste Lektion dieser Rugby Frühjahreskampagne 09 überhaupt. Der Tacklebag wartet auf Zuwendung, wir auf die letzten Nachzügler. Dann geht die Post ab: die Zimmermänner schliessen Bekanntschaft mit dem ovalen Ball und dieser mit ihnen. Eine tolle Truppe haben wir da. Trotz nassem Untergrund und meist fehlenden Stollen wird der Bitz Morgartenrasen zum Rugby pitch gepflügt. Da wird bald schon getackelt und um den Ball gefightet, als hätten die Jungs oval bereits in der Wiege bezogen. Der Mann mit Stollen verabschiedet sich regelmässig über den Flügel zum Eierlegen, den anderen gefällt es trotz unsicherem Untergrund nicht minder. Schliesslich finden in Bern zurzeit ja die Glatteisspiele statt… 08:50 Uhr: Zimmermänner in Bern heissen zwar nicht André (wieso auch?), doch sie spielen Rugby - und wie! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit der Mister Rugby Crew am 18. Mai, wieder in aller Herrgottsfrühe, aber dannzumal bestimmt mit Stollen. Der Tacklebag darf sich freuen!

 

Fossumbaschi

Gallery: Fossy Bears und die starken Zimmermänner

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Der RCB bedankt sich bei seien Sponsoren und Unterstützer

Pick'n'go

Unsere jetzigen Trainer Nina Stadnyk und Norbert Li-Marchetti legen ihre Jobs als Headcoach auf Ende Saison nieder. Beide müssen/wollen aus Privaten Gründen ihr Amt niederlegen. Nina wird uns leider in Richtung Canada verlassen, doch Li wird uns in irgendeiner Form im Club erhalten bleiben. Wir wünschen beiden nur das Beste auf ihrem weiteren Lebensweg. Aus diesem Grund sucht der Rugby Club Bern neue Trainer für das Frauenteam und die 1. Mannschaft - Herren per Saison 2009/2010. [Interessiert an neuem Job?]

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Trainingsresultate RCB

Am 20. Januar habe ich mein erstmaliges Engagement beim Rugby Club Bern in Angriff genommen. Als Konditionstrainer ist mein Ziel sehr einfach: kurz gesagt, "dank" meiner Arbeit müssen die Sportler einfach fähig sein, eine bessere Leistung in ihre Disziplin bringen zu können... Am ersten Trainingtag wurden Leistungstests durchgeführt, die mir die Möglichkeit gaben zu sehen, wie fit, oder unfit, die Spieler waren. Ein paar Tage vor dem ersten Rückrundespiel haben wir die Leistungstests wiederholt.

Die Resultate haben mich wirklich gefreut, da sich alle Spieler in einzelnen oder mehreren Leistungsbereichen (Schnelligkeit, Ausdauer, Beweglichket, Rumpfkraft... usw.) verbessert haben!

Dank diesen 7 gemeinsamen Trainingwochen ist die ganze Mannschaft im Fitnessbereich "gewachsen".

Schlussendlich muss ich sagen, dass das natürlich nicht ohne Schwitzen (und sogar Erbrechen, manchmal...) ging. Jungs, ihr habt ehrlich gut mitgemacht und mir hat's immer Spass gemacht, mit euch zu arbeiten. Deswegen freue ich mich natürlich, mit euch weiten zu schaffen, und hoffe, dass ihr bald auch mit dem ersten Sieg auf dem Pitch belohnt werdet... ihr habt es verdient!

Schwitzen tut man, wenn die Muskeln weinen  :-) 

Dimitri Toumayeff

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crouch, touch, pause, engage!

und dann kracht es

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Pick'n'run

London Rugby-Fans kommen jetzt voll auf ihre Kosten. In der Südkurve des Rugby-Stadions von Twickenham ist jetzt das London Marriott Hotel Twickenham mit 156 Zimmern eröffnet worden. Eigentümer des Hauses ist die Rugby Football Union. [zum Zimmer mit Ptich View...]

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* Passiv Mitgliedschaft ab 75.-- sFr., Aktivmitglied: 350.-- sFr.; Studenten/Junioren ab 16: 250.-- sFr.; Junior bis 16: 150.-- sFr. im Jahr.

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In dieser Ausgabe haben mitgewirkt:

  • Réto Gasser, Fossumbaschi
  • Gerhard Bachmann
  • Dimitri Toumayeff
  • Fabienne Ullmann
  • Maurizio Monticelli