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Matchbericht Red Devils vs Yverdon Amazones 24. April 2010

06.06.2010 00:27 Alter: 92 days
Kategorie: Matchberichte Frauen
Von: Claudia Ricklin

Wenn vor zwei, drei Jahren jemand gesagt hätte, die Red Devils würden dreimal nacheinander ein Spiel zu null gewinnen, hätte ich ungläubig dreingeschaut. Und doch wurde dies letzten Samstag auf der Berner Allmend, an einem wunderschönen Frühlingstag, Realität!

Wir trafen uns, gut gelaunt, voll motiviert, frisch, munter und pünktlich wie immer, und Evelyn führte uns durchs Warm-up, das diesmal auch noch aus einem Spezial-Gedränge-Training bestand (danke, Evelyn, Christoph, Razu, Tim und Dän)

Bereits ab dem Kick-off spielten wir konzentriert, diszipliniert und vor allem als eine Einheit. Zwar war Yverdon öfter als wir im Ballbesitz, sie kamen aber dank unserer kompakten Verteidigung kaum über die Mittellinie, und schon bald konnten wir einen Fehler ausnützen: ein Pass auf unsere Linie, Ramona gelang der Break und sie flog über das halbe Feld, um den ersten Berner Try zu legen!

Von da an wurde der Gegner verbissener, die Hand-offs ekliger und das Spiel härter. Es galt nun, die Konzentration in der Verteidigung aufrechtzuerhalten, aber auch noch den Angriff zu lancieren. Dies gelang uns immer wieder, doch scheiterten wir an blöden Fehlern wie Knock-ons, aber wir liessen nicht locker und kämpften weiter.

Nach dem etwa zweihundertsten Mal, da Patti erfolgreich als Rammbock gegen ein Gedrängepenalty von Yverdons Energiemaschine amtiert hatte, musste sie ausgewechselt werden. Aber dank unseren vier (!!!) Auswechselspielerinnen hatten wir genug Potenzial in Reserve.

Unser zähes Kämpfen wurde bald belohnt. Ramona trickste mehrere Gegnerinnen aus, gefolgt von Tutä, die den Ball in einem TV-reifen Pop-Pass an mich weiterleitete, als Ramona schliesslich doch noch getackelt wurde, und ich musste ihn nur noch ablegen.

Nun wurde doch eine gewisse Müdigkeit spürbar – aber wir wollten sie auf keinen Fall durchlassen! Die letzte Aktion dieses Spiels war denkwürdig, nämlich als es ihnen wegen einer Unachtsamkeit unsererseits gelang, bis fünf Meter zu unserer Tryline zu kommen. In einem gewaltigen Teameffort konnten wir das entstandene Maul zur Seitenlinie hinausbefördern – und das Wunder war vollbracht: das dritte Spiel in Serie zu null gewonnen!!!